{"total":132,"result":[{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/hambacher-symposium-2026","title":"Hambacher Symposium 2026","date":"2026-10-12T16:30:35","start_date":"2026-10-12T16:30:35","end_date":"2026-10-12T18:00:35","full_text":"Lohnt es sich in Deutschland heute noch, sich anzustrengen? Immer weniger junge Menschen glauben daran, dass es ihnen einmal besser gehen wird als ihren Eltern. Das klassische Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft, sich durch eigene Leistung Wohlstand und gesellschaftliche Anerkennung erarbeiten zu k\u00f6nnen, steht vor neuen Herausforderungen: Steigende Steuern und Abgaben auf Arbeitseinkommen, ein \u00fcberfordertes Bildungswesen sowie eine drohende Deindustrialisierung erschweren den Aufstieg.\r\n\r\nWie l\u00e4sst sich dieses Versprechen f\u00fcr die Gegenwart erneuern? Dar\u00fcber diskutieren {Nadin Zaya}, Juristin und Mitglied des Bundespr\u00e4sidiums der FDP, und {Dr. Hanno Sauer}, Philosoph und Professor f\u00fcr Ethik an der Universit\u00e4t Utrecht. \r\n\r\nNadin Zaya setzt sich f\u00fcr bessere Chancen, weniger B\u00fcrokratie und mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Eigenverantwortung ein. Ihre eigene Biografie pr\u00e4gt dabei ihren Blick auf die Frage, wie Leistung, Bildung und Engagement wieder st\u00e4rker zu pers\u00f6nlichem und gesellschaftlichem Aufstieg beitragen k\u00f6nnen.\r\n\r\n Hanno Sauer zeigt in seinem Buch \u201eKlasse. Die Entstehung von Oben und Unten\u201c, wie soziale Herkunft, kulturelle Codes und geerbtes Verm\u00f6gen Lebenswege beeinflussen. Seine Analyse macht sichtbar, wo das Prinzip des \u201eAufstiegs durch Leistung\u201c angesichts der Abgrenzungstendenzen der Oberschicht an seine Grenzen st\u00f6\u00dft.\r\n\r\nWie lassen sich soziale Barrieren abbauen und individuelle Leistung zugleich anerkennen und belohnen? Was ist die Voraussetzung, damit eine \u0022klasse Leistung\u0022 nicht von \u0022Klasse\u0022 \u00fcbertrumpft wird? Welche Rolle spielt dabei die Bildungspolitik? Und was hat es f\u00fcr Auswirkungen auf eine Gesellschaft, wenn diesem Versprechen nicht mehr geglaubt wird? Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen mit unseren G\u00e4sten im Rahmen des \u0022Hambacher Symposium 2026\u0022 zu diskutieren.","location":{"lon":8.0850242,"lat":49.3370281},"locality":"Neustadt an der Weinstra\u00dfe"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/wirtschaftskraft-vor-ort","title":"Wirtschaftskraft vor Ort:","date":"2026-10-12T17:00:15","start_date":"2026-10-12T17:00:15","end_date":"2026-10-12T18:30:15","full_text":"Der wirtschaftliche Wandel, zunehmender Wettbewerb zwischen Standorten und neue Anforderungen an Unternehmen ver\u00e4ndern die Rahmenbedingungen f\u00fcr lokale Wirtschaftsentwicklung \u2013 und stellen St\u00e4dte vor die Herausforderung, ihre Attraktivit\u00e4t als Wirtschaftsstandort zu sichern. Auch Karlsruhe bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen hoher Lebensqualit\u00e4t, starker Wissenschafts- und Technologielandschaft und begrenzten Fl\u00e4chen sowie steigenden Kosten.\r\nWelche Faktoren sind heute entscheidend, damit sich Unternehmen ansiedeln und langfristig bleiben? Welche Rolle spielen Infrastruktur, Fachkr\u00e4fte, Verwaltung und politische Entscheidungen vor Ort? Und wie l\u00e4sst sich wirtschaftliches Wachstum mit \u00f6kologischen und sozialen Zielen vereinbaren? W\u00e4hrend die einen Karlsruhe als innovativen und zukunftsf\u00e4higen Standort sehen, betonen andere bestehende H\u00fcrden wie B\u00fcrokratie, Fl\u00e4chenknappheit oder hohe Standortkosten. Wie attraktiv ist Karlsruhe also wirklich f\u00fcr Unternehmen \u2013 und wie kann diese Attraktivit\u00e4t weiter gest\u00e4rkt werden?\r\nDiese und weitere Fragen m\u00f6chten wir mit unseren G\u00e4sten {Prof. Davud Rostam-Afschar}, \u00d6konom an der Universit\u00e4t Mannheim, {Karen D\u00f6rflinger}, Gr\u00fcnderin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der wyynot GmbH aus Karlsruhe, sowie {Dr. Stefan No\u00e9}, Vorsitzender der FDP\/FW-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat, diskutieren \u2013 und mit Ihnen!","location":{"lon":8.4019077,"lat":49.0077231},"locality":"Karlsruhe"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/besser-wirken-besser-auftreten-38","title":"BESSER WIRKEN. BESSER AUFTRETEN.","date":"2026-10-13T08:00:08","start_date":"2026-10-13T08:00:08","end_date":"2026-10-14T13:30:08","full_text":"Besser wirken, besser auftreten - wie geht das eigentlich? Dr. Werner Dieball kennt die Fallstricke der Kommunikation in Beruf, Politik und Privatleben und wei\u00df, wie man seinen Auftritt stetig und bewusst verbessert. Lassen Sie sich inspirieren und anleiten!\r\n\r\n{120,00 \u20ac Seminar-Beitrag mit \u00dcbernachtung \/ 80,00 \u20ac Seminar-Beitrag ohne \u00dcbernachtung}\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","location":{"lon":6.789002,"lat":51.2146316},"locality":"D\u00fcsseldorf"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/quo-vadis-china","title":"Quo vadis China?","date":"2026-10-13T17:00:47","start_date":"2026-10-13T17:00:47","end_date":"2026-10-13T18:15:47","full_text":"\u003Cstrong\u003E\u003Ca\u003EDies ist eine Kooperationsveranstaltung des Verbands der Stipendiaten und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung f\u00fcr die Freiheit e.V. (VSA), der Friedrich-Naumann-Stiftung f\u00fcr die Freiheit in Bayern und der Thomas-Dehler-Stiftung.\u003C\/a\u003E\u003C\/strong\u003E\r\n\r\nChina hat sich in den letzten Jahrzehnten mit gro\u00dfem Kalk\u00fcl zur wirtschaftlichen und politischen Gro\u00dfmacht entwickelt. Viele Aspekte des Landes sind aus westlicher Sicht nach wie vor schwer einzusch\u00e4tzen: Was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr den rasanten wirtschaftlichen und politischen Aufstieg des Landes? Was d\u00fcrfen wir au\u00dfenpolitisch von China erwarten? Wie steht es um die Menschenrechte in China und mit welchen Problemen k\u00e4mpft das Land? Was k\u00f6nnen wir von China lernen, worauf m\u00fcssen wir uns vorbereiten? Und sollten Deutschland und Europa mit Blick auf Rohstoffe, Wirtschaft und Innovation und auch auf die Probleme im transatlantischen Verh\u00e4lnis die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China suchen? Oder muss es das Ziel sein, angesichts des Charakters des Regimes, seiner Unterst\u00fctzung des russischen Angriffskrieges, Spionage und Cyberattacken, die strategische Abh\u00e4ngigkeit von China soweit wie m\u00f6glich zu reduzieren? Diese und weitere Aspekte wollen wir an diesem Abend diskutieren.\r\n\r\nIm Anschluss an die Veranstaltung findet ein internes Netzwerktreffen f\u00fcr die Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie die Altstipendiatinnen und Altstipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung f\u00fcr die Freiheit statt.\r\n","location":{"lon":11.5678238,"lat":48.1399189},"locality":"M\u00fcnchen"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/klare-kante","title":"Klare Kante","date":"2026-10-14T10:00:28","start_date":"2026-10-14T10:00:28","end_date":"2026-10-14T11:00:28","full_text":"Was macht liberale Parteien weltweit erfolgreich? Welche Strategien, Kampagneninstrumente und Organisationsformen funktionieren \u2013 und was davon w\u00e4re auf Deutschland \u00fcbertragbar?\r\n\r\n\u003Cstrong\u003ELi:Campaign International ist eine digitale Videocast-Reihe:\u003C\/strong\u003E \r\nWir stellen Best Practices aus erfolgreichen liberalen Parteien und Bewegungen vor. Jede Episode analysiert strategische Ans\u00e4tze, Wahlkampfinstrumente, Mitglieder- und W\u00e4hlermobilisierung sowie Fragen der politischen Positionierung \u2013 immer mit klarem Praxisbezug f\u00fcr dein politisches Wirken in Deutschland.\r\n\r\n\u003Cstrong\u003EEpisode 8: Portugal mit Ant\u00f3nio Costa Amaral, ehemaligem Vizepr\u00e4sidenten und Mitglied des Exekutivkomitees der portugiesischen Iniciativa Liberal (IL)\u003C\/strong\u003E \r\nWie schafft es eine vergleichsweise junge politische Partei, auch dann noch unverwechselbar zu bleiben, wenn sie den Sprung vom politischen Newcomer zur etablierten Parlamentspartei geschafft hat? In diesem SkillTalk sprechen wir dar\u00fcber, wie es der IL in Portugal gelungen ist, klar liberal positioniert, politisch relevant und organisatorisch stabil zu bleiben.\r\nNach ihrem nationalen Durchbruch konnte die IL \u00fcber mehrere aufeinanderfolgende Parlamentswahlen hinweg ein bemerkenswert konstantes Unterst\u00fctzungsniveau halten \u2013 und das in einem zunehmend kompetitiven und fragmentierten Parteiensystem. Mit Costa Amaral, der an Strategie, Programmentwicklung und mehreren Wahlprogrammen der Partei mitgearbeitet hat, sprechen wir dar\u00fcber, was hinter dieser Stabilit\u00e4t steckt:\r\nWie definiert eine Partei eine klare politische Identit\u00e4t? \r\nWelche Themen will sie glaubw\u00fcrdig besetzen? \r\nWie l\u00e4sst sich inhaltliche Substanz mit kommunikativer Klarheit verbinden? \r\nUnd wie kann sich eine Partei weiterentwickeln, ohne die Prinzipien aufzugeben, die sie urspr\u00fcnglich unverwechselbar gemacht haben?\r\n\r\nDer SkillTalk konzentriert sich auf konkrete Erfahrungen und ehrliche Learnings aus der Entwicklung von IL: \r\n\u003Cstrong\u003EWie viel Konsistenz braucht eine politische Marke? \r\nWann sollte sich eine wachsende Partei anpassen \u2013 und wann bewusst nicht? \r\nWie k\u00f6nnen Programm, Organisation und Kommunikation einander verst\u00e4rken? \r\nUnd wie bleibt eine liberale Partei relevant, wenn sich politische Agenda und Wettbewerbsumfeld laufend ver\u00e4ndern? \u003C\/strong\u003E\r\n\r\nIm Mittelpunkt steht damit nicht nur der einzelne Wahlkampf, sondern die langfristige Frage, wie aus politischem Unternehmertum eine dauerhafte politische Organisation wird.\r\n\r\n{Zu jeder Episode erhalten die Teilnehmenden ein kompaktes Strategie- und Kampagnenbriefing (2\u20133 Seiten) mit:}\r\n\u25cf Einordnung des politischen Kontextes,\r\n\u25cf zentralen Erfolgsfaktoren,\r\n\u25cf konkreten Handlungsempfehlungen,\r\n\u25cf Checklisten und Transferimpulsen f\u00fcr die Praxis.\r\n\r\nDie Reihe richtet sich an ehren- und hauptamtliche F\u00fchrungstr\u00e4ger in Politik und Zivilgesellschaft, an engagierte Mitglieder sowie strategisch Interessierte auf Orts-, Kreis- und Landesebene. Ziel ist es, internationale Inspiration mit unmittelbar umsetzbaren Impulsen f\u00fcr die eigene politische Arbeit zu verbinden \u2013 praxisnah, strukturiert und \u00fcbertragbar.\r\n\r\n\u003Cstrong\u003EDie bisherigen Episoden und zugeh\u00f6rigen Materialien sind auf der Landingpage zur Reihe verf\u00fcgbar:\u003C\/strong\u003E\r\n\u003Ca href=\u0022https:\/\/www.freiheit.org\/de\/licampaign-international\u0022 target=\u201d_blank\u201d\u003ELi:Campaign International\u003C\/a\u003E","location":null,"locality":"virtuell"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/combating-organized-crime-through-international-cooperation","title":"Combating Organized Crime through International Cooperation","date":"2026-10-14T10:00:40","start_date":"2026-10-14T10:00:40","end_date":"2026-10-14T14:00:40","full_text":"Organized crime has become one of the most pressing transnational challenges. From drug trafficking and money laundering, cybercrime to human smuggling, its effects reach far beyond national borders. The criminal network behind this is well-organized and operates effectively and profitably across oceans. Europe and Latin America are closely linked in this regard: The criminal structures take advantage of weak institutions on the transnational level, undermine the rule of law, and have generally become a threat for the enforcement of human rights and democratic resilience. To counter this dangerous trend, Argentina and Italy have signed an agreement in 2025 which seeks to combat international drug syndicates and organized crime groups operating on a transnational level. Both countries share real-time data and intelligence between law enforcement agencies and try to identify effective technics against organized crime and vulnerabilities on all sides.\r\n\r\nThis conference, organized by the {Friedrich Naumann Foundation for Freedom} and the {German Institute for Global and Area Studies (GIGA)}, brings together decisionmakers, officials, experts from Argentina, Italy and Germany. It seeks to discuss successful means of transnational cooperation to fight organized crime as well as the greatest challenges to tackle the problem at its root.\r\nWe look forward to welcoming you to this event. The conference will be held in English with simultaneous interpretation into German. You may attend in person or join via livestream.\r\nLivestream German: {\u003Cstrong\u003E\u003Ca href=\u0022 https:\/\/youtu.be\/HcpDa-ZxI7A\u0022 target=\u0022_blank\u0022\u003E https:\/\/youtu.be\/HcpDa-ZxI7A\u003C\/a\u003E\u003C\/strong\u003E} \r\nLivestream English: {\u003Cstrong\u003E\u003Ca href=\u0022https:\/\/youtu.be\/G0iT6I6AaDA\u0022 target=\u0022_blank\u0022\u003Ehttps:\/\/youtu.be\/G0iT6I6AaDA\u003C\/a\u003E\u003C\/strong\u003E}","location":{"lon":9.9837134,"lat":53.559441},"locality":"Hamburg"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/vino-libertas-9","title":"In vino libertas","date":"2026-10-14T16:00:25","start_date":"2026-10-14T16:00:25","end_date":"2026-10-14T17:30:25","full_text":"Neben liberalen b\u00fcrgerlichen Metropolen wie Hamburg und Frankfurt pr\u00e4gten auch die Winzer im l\u00e4ndlichen S\u00fcdwestdeutschland den Liberalismus des 19. Jahrhunderts ma\u00dfgeblich. \r\n\r\nMit Deidesheim verbindet man vor allem den Winzer und liberalen Politiker Ludwig Andreas Jordan. W\u00e4hrend des Vorm\u00e4rz stellte er sein Haus in Deidesheim als Versammlungsort f\u00fcr Liberale zur Verf\u00fcgung und nahm im Fr\u00fchjahr 1848 am Vorparlament in der Frankfurter Paulskirche teil. Als B\u00fcrgermeister von Deidesheim vermied er jedoch eine klare Positionierung der Stadt zugunsten der Revolution. Nach der Reichsgr\u00fcndung 1871 geh\u00f6rte er als Abgeordneter der Nationalliberalen Partei dem Reichstag an. Durch die Ehe von Jordans Tochter Auguste mit Emil Bassermann verband sich diese Tradition zudem mit der Familie des badischen Liberalen Friedrich Daniel Bassermann.\r\n\r\n{Prof. Dr. Ewald Grothe}, Leiter des Archiv des Liberalismus, erl\u00e4utert wie und weshalb es Winzern wie Ludwig Andreas Jordan im S\u00fcdwesten Deutschlands gelang, sich als Kommunalpolitiker zu etablieren und liberale Ideen zu verbreiten.\r\n\r\nVor welchen Herausforderungen der Weinbau in Rheinland-Pfalz heute steht und wie liberale Politik Winzerinnen und Winzer in einem von Tradition und Innovation gepr\u00e4gten Beruf unterst\u00fctzen kann, erl\u00e4utert anschlie\u00dfend {Daniela Schmitt}, Ministerin a. D. f\u00fcr Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz sowie Bezirksvorsitzende der FDP Rheinhessen-Vorderpfalz.\r\nWir laden Sie herzlich ein, auf dem Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan mehr \u00fcber das fruchtbare Verh\u00e4ltnis von Wein und Liberalismus in Geschichte und Gegenwart zu erfahren!","location":{"lon":8.1857646,"lat":49.4082833},"locality":"Deidesheim"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/zwischen-krieg-und-frieden","title":"Zwischen Krieg und Frieden","date":"2026-10-14T17:00:12","start_date":"2026-10-14T17:00:12","end_date":"2026-10-14T18:45:12","full_text":"Haben wir in Europa einen neuen Ost-West-Konflikt \u2013 oder erleben wir seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine bereits Krieg? Europa befindet sich noch nicht in einem hei\u00dfen Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden. Wir bewegen uns in einer Grauzone, die uns herausfordert, Frieden neu zu denken: n\u00fcchtern und jenseits romantisierender Illusionen.\r\nDie oft zitierte \u201eZeitenwende\u201c ist vor allem auch eine sicherheitspolitische Zeitenwende. Das zeigen nicht nur der Krieg in der Ukraine, sondern auch aktuelle Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen, die eine zunehmende Abwendung der USA von Europa erkennen lassen: Europa muss unabh\u00e4ngiger und autonomer f\u00fcr seine eigene Verteidigung und Sicherheit einstehen.\r\nDaf\u00fcr braucht es beschleunigte Innovationen in neue Milit\u00e4rtechnik, um die Verteidigungsf\u00e4higkeit zu sichern. Erforderlich ist ein Denken \u201e\u00fcber den Tellerrand\u201c hinaus \u2013 jenseits von Partikularinteressen. Es m\u00fcssen zukunftsf\u00e4hige, integrativ vernetzte Schnittmengen zwischen Milit\u00e4r, klassischer R\u00fcstungsindustrie, kreativen Start-ups und Forschung entstehen, die eine rasche milit\u00e4rische Einsetzbarkeit erm\u00f6glichen \u2013 und damit einen wesentlichen Beitrag zu Abschreckung, Sicherheit und Frieden leisten.\r\nWelche Sicherheits- und Verteidigungspolitik braucht Europa? Ist eine gemeinsame Verteidigungspolitik angesichts nationaler Partikularinteressen \u00fcberhaupt m\u00f6glich? Welchen Beitrag k\u00f6nnen Diplomatie und transnationale Organisationen leisten?\r\nDar\u00fcber diskutieren wir mit {General a.D. Eberhard Zorn}, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr, {Kerry Hoppe}, Reserveoffizierin und Gr\u00fcndungsmitglied der Community for Defence Innovation, sowie {Prof. Dr. Rolf Steltemeier}, Leiter von UNIDO ITPO Deutschland - und mit Ihnen!\r\n","location":{"lon":8.5059777,"lat":49.4748915},"locality":"Mannheim"},{"type":"event","base_url":"https:\/\/www.freiheit.org\/event\/die-bipolare-nation","title":"Die bipolare Nation","date":"2026-10-14T17:00:24","start_date":"2026-10-14T17:00:24","end_date":"2026-10-14T18:30:24","full_text":"Von der Gr\u00fcndung bis Trump, vom Imperialismus zum Isolationismus, vom Gl\u00fccksversprechen des Massenkonsums bis zur Klimakrise, von der Vormacht zum chaotischen Faktor: Die amerikanische Epoche hat der Welt Freiheitsimpulse, Wohlstand und Sicherheit gebracht \u2013 und zugleich Konflikte, Abh\u00e4ngigkeiten und neue Risiken.\r\nDie Vereinigten Staaten haben sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt \u2013 und \u00e4hnlich viel zugemutet. \r\n\r\n{Prof. Dr. Philipp Gassert}, Inhaber des Lehrstuhls f\u00fcr Zeitgeschichte an der Universit\u00e4t Mannheim, zieht in seinem Buch \u201eDie bipolare Nation. 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F\u00fcr die deutschen Autobauer geht es dabei nicht etwa nur um neue Modelle, sondern um die Frage, ob Deutschland auch k\u00fcnftig zu den f\u00fchrenden Automobilstandorten der Welt geh\u00f6ren kann. Entscheidend ist dabei vor allem das Zusammenspiel von Forschung und Industrie.\r\nWie schnell gelangen neue Technologien aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen in die Serienproduktion? Welche Voraussetzungen braucht ein wettbewerbsf\u00e4higer Standort \u2013 von Energiepreisen und Infrastruktur bis hin zu Investitionsbedingungen und Offenheit f\u00fcr neue Technologien? Und welche Rolle spielen dabei gut ausgebildete Fachkr\u00e4ften?\r\nW\u00e4hrend der internationale Wettbewerb insbesondere aus den USA und China zunimmt, steht Deutschland vor der Herausforderung, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und zugleich seine industrielle Basis zu sichern. Wie kann Deutschland seine Innovationskraft st\u00e4rken? 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