Nordamerika
Das Regionalbüro Nordamerika besteht aus zwei Säulenprogrammen. Das Transatlantische Dialogprogramm fördert den politischen Dialog zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur aus den USA, Kanada, und Deutschland und entwickelt innovative liberale Ansätze und Lösungen zu transatlantischen Themen. Das Forum Weltwirtschaftsordnung fördert den Dialog zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um das gegenseitige Verständnis mit Blick auf die globale Wirtschaftsordnung zu verbessern. Beide Initiativen zielen darauf ab, einen Wissenstransfer zwischen Experten zu ermöglichen, um einen Beitrag zum sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt zu leisten.
Aktuelles
-
Die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf Energie- und Rohstoffpreise in den USA
Am 27. Februar 2026 starteten die USA in Kooperation mit Israel die Operation „Epic Fury“ gegen den Iran. Diese Eskalation ist der Höhepunkt eines dekadenlangen Diskurses über verschiedene Streitpunkte. Als Hauptgrund der Operation der USA und Israels werden die Entwicklung des iranischen Nuklearprogrammes, die Hisbollah-Offensive in Nordisrael und die Huthi-Angriffe im Roten Meer genannt. Durch den andauernden Konflikt sind Öl- und Energiepreise stark gestiegen, die weltweite Nachfrage übersteigt den momentanen Export deutlich.
-
Wie Eierpreise Trumps Präsidentschaft in Schwierigkeiten bringen
Chuck Schumer, der Senate Minority Leader und das Gesicht der Demokraten im US-Senat, gab Anfang des Jahres ein klares Statement zum Thema Lebenshaltungskosten: „Während Trump sich auf militärische Abenteuer und Ballsäle konzentriert, widmen sich die Demokraten mit ganzer Kraft der Frage der Bezahlbarkeit”.
-
Carney Canadians
Vom 9. bis 11. April fand die nationale Party Convention der Liberal Party of Canada statt. Karl-Heinz Paqué, Präsident der Liberalen Internationale (LI), deren Gründungsmitglied die kanadischen Liberalen sind, war dabei – zusammen mit einer LI-Delegation sowie dem Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit für Nordamerika in Washington D. C. Martin Biesel.
-
Kanadas Trümpfe gegen Trumps Zölle
Im Juli 2026 steht die Revision des USMCA-Handelsabkommens an. Das Abkommen zwischen Kanada, den Vereinigten Staaten und Mexiko hat in der Vergangenheit zu Handelswachstum und einer stärkeren Verflechtung der Märkte geführt. Durch die neuen Zölle der Trump-Administration sind viele Staaten betroffen, darunter auch Kanada. Trump behauptet, dass die USA nichts vom Nachbarn im Norden bräuchten. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
-
Emerging Technologies, Energiepolitik und geopolitische Strategien in den USA
Emerging Technologies, Energiepolitik und geopolitische Strategie sind heute untrennbar miteinander verbunden. Vor diesem Hintergrund wurde eine internationale politische Delegation aus neun Regionen, bestehend aus Abgeordneten, ehemaligen Ministern sowie Vertretern aus Wirtschaft und Forschung, nach Washington, D.C. und Austin eingeladen, um den Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und technologische sowie infrastrukturelle Entwicklungen praxisnah zu erkunden.
-
Die Militäroperation gegen den Iran aus US-Sicht
Gemeinsam mit Israel hat die USA nach einem großen Truppenaufbau im Nahen Osten den Iran am 28. Februar angegriffen. Die USA haben unterschiedliche militärische Ziele für diese Operationen benannt. Eines wurde erfolgreich umgesetzt - die oberste Führung des Terrorregimes zu töten. Ein weiteres Ziel ist die endgültige Zerstörung des iranischen Atomprogramms.
-
Trumps Rede zur Lage der Nation: USA in einem Jahr von ganz unten nach ganz oben
US-Präsident Donald Trump hat die Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress in einer schwierigen Situation seiner Präsidentschaft gehalten. Die Analyse von Martin Biesel, Leiter des Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung in Washington, D.C.