Tiflis
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit war ab 1996 im Südkaukasus aktiv und seit 2002 auch in Georgien präsent. Gemeinsam mit Partnern setzte sie sich für eine freie, demokratische und europäische Zukunft des Landes ein. Die FNF hat ihre Arbeit in Georgien am 30. September 2026 eingestellt und ihr Büro in Tiflis geschlossen. Das Vorgehen der georgischen Regierung macht eine liberale Stiftungsarbeit im Land unmöglich. Mehr dazu in unserer Pressemitteilung.
Aktuelles
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How to Become a Tyrant: Das Handbuch der Populisten
Wie können moderne Populisten Demokratien in autoritäre Regime verwandeln? Im " Handbuch der Populisten " untersucht Sven Gerst die realen Bedrohungen, die von heutigen Populisten ausgehen, und vergleicht sie mit historischen Diktatoren. Er zeigt auf, wie Populisten gesellschaftliche Missstände aufspüren, die Gesellschaft polarisieren und die Macht zentralisieren, um letztlich die demokratischen Institutionen zu untergraben und die Kontrolle zu festigen.
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Menschenrechte in Gefahr: Georgiens demokratische Zukunft steht auf dem Spiel
Seit über 100 Tagen protestiert die Bevölkerung gegen die neue de-facto Regierung, ihre Abkehr von europäischen Werten und die Verhaftungen und Misshandlungen von Demonstrierenden. Eine ganze Reihe neuer repressiver Gesetze soll sie einschüchtern. Sie hoffen dennoch auf einen demokratischen Wandel.
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Gerhart Rudolf Baum und die Menschenrechte
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat Gerhart Baum sehr viel zu verdanken. Ein Nachruf von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
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Georgien rückt näher an Russland
Während Tausende gegen das Ausländische Agentengesetz protestieren, rückt die georgische Regierung unter inoffizieller Führung des Oligarchen Bidsina Iwanischwili unaufhaltsam näher an Russland. Das umstrittene Gesetz bedroht NGOs und Medien, während die gewaltsame Auflösung von Demonstrationen einen Vorgeschmack auf die Zukunft gibt. Wie wird sich das Land bei den anstehenden Wahlen positionieren?
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Unterdrückt und stigmatisiert als „Auslandsagent“
Russlands „Foreign Agent Laws“ stigmatisieren Aktivisten und NGOs, schränken Meinungs- und Versammlungsfreiheit massiv ein und fördern Repression. Ein Urteil des EGMR bleibt weitgehend wirkungslos.
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Willkommener Beistand von Autokraten
Nach umstrittenen Wahlen in Georgien unterstützt Viktor Orbán die Macht der Partei des Oligarchen Iwanischwili. Applaus kam schnell aus Russland. Droht Georgien der Weg in den Kreis der Autokraten?
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Der Russisch-Georgische Krieg 2008 im Wahlkampf
Der Kaukasuskrieg von 2008 ist zum Wahlkampfthema in Georgien geworden, wo am 26. Oktober ein neues Parlament gewählt wird. Die Regierungspartei versucht die Verantwortung für den Ausbruch des Krieges auf die Partei des damaligen Präsidenten Micheil Saakaschwili abzuwälzen - und rechtfertigt damit ihr geplantes Verbot von Oppositionsparteien.